Vertraute Wesen, gefährliche Liebe - Vertrauen

Band II

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Eine mächtige Legende und eine Liebe zwischen Raum und Zeit
Lis ist drauf und dran ihre Vergangenheit in der Schweiz hinter sich zu lassen und in Alaska neu zu beginnen. Zu gerne möchte sie ihrer Familie von der Legende mit Werwölfen, Vampiren und Gestaltwandler erzählen. Sie verschweigt jedoch gekonnt dass ihre große Liebe einem Werwolf gehört. Nach einem letzten Trip in die Schweiz ändert sich ihr Leben erneut. Sie wird in eine Welt entführt, in der ihre Seele sich zu verlieren droht. Fast verliert sie den Verstand, vergisst Raum und Zeit. Ob ihre einstige Liebe zum Werwolf noch besteht, scheint unsicher. Kann ihre Seele noch gerettet werden?
 
„Eine emotionale Geschichte für Träumer, Romantiker und Fantasie Liebhaber die auf ihre Kosten kommen“ For you

Band II kann unabhängig zum ersten Band gelesen werden. Man taucht sofort in die Geschichte ein und wird selbst ein Teil davon.

 

Leseprobe von Seite 119/120: 

 

 

Draußen huschten schwarze Schatten vorbei. Ihre gelben Augen leuchteten. Sie sahen zu mir hinauf und sahen mich direkt an. Das hatte etwas Beängstigendes an sich. Jetzt fehlte nur noch der Nebel, der am Boden entlang kroch und das Gruselkabinett wäre eröffnet. Ich sah neugierig hinunter. Was waren denn das nur für Tiere, die mich mit ihren Augen so fixierten? Tatsächlich konnte ich nichts erkennen. Da beschloss ich die Vorhänge wieder zu schließen. Nun konnte ich Wölfe hören, die heulten. Das Heulen klang eigentlich wunderschön und erinnerte mich automatisch an Kiran. Gleich darauf klopfte es an meiner Türe und ich rief erstaunt: „Ja bitte!“

Als die Türe sich öffnete, kam eine Frau, ganz in schwarz gekleidet, herein. Sie schwebte sprichwörtlich zu mir hin. Meine Augen weiteten sich. Sie trug ein langes Kleid, das sogar ihre Füsse bedeckte. Sie war unglaublich anmutig. Sie trug lange schwarze Haare, die sie zu einem Zopf zusammen gebunden hatte. Ihre hellen blauen Augen musterten mich. Ich stand etwas verloren und unsicher da mit meinen Krücken. Genau so habe ich mir einen Vampir immer vorgestellt! Die Frau entsprach dem typischen Klischee. Sie schwebte ganz nah auf mich zu und nahm meinen Duft in sich auf. Dann konnte ich ihre Zähne knirschen hören. Danach hielt sie ihren Kopf schief und meinte mit einem kühlen Lächeln: „Kommt bitte. Er wünscht deine Gesellschaft. Folge mir so gut du kannst.“

Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter, so seltsam war diese Situation. Langsam ging ich, eher humpelnd, hinter der Dame in Schwarz her.

Ich war erstaunt über das Gebäude. Im Moment befanden wir uns im dritten Stock. Im Inneren des Hauses hatte es eine lange Wendeltreppe, die von Stock zu Stock führte. Die Räumlichkeiten waren nach außen gerichtet. Ein wirklich großes altes Anwesen. So schien es mir im Halbdunkel. Die Frau in schwarz blieb vor mir stehen, da ich mich zuerst einmal umschauen musste und zweitens mit meinen Krücken nicht so rasch vorwärts kam. Und das auch noch abwärts. Etwas viel verlangt, also ließ ich mir Zeit. Langsam führte sie mich nach ganz unten, und das ohne Lift. Zuerst dachte ich, das sei ein Scherz. Doch sie sah nicht so aus als wäre sie aufgelegt für einen Scherz. Ziemlich erschöpft kam ich dann endlich unten an. Meine Schmerzen waren auch wieder da. Hurra! Unten angekommen sah ich einen großen Haupteingang, der einer großen Halle glich. Am Eingang hingen einige schwarze Umhänge. Wieder lief der Schauer meinen Rücken herab. In was bin ich da wohl hineingeraten? Was hatte das alles zu bedeuten? Die Frau führte mich in einen großen Saal. Da saß nun auch Wlad. Sehr elegant gekleidet und wieder mit einem Lächeln im Gesicht. Im Moment war ich fast froh ihn anzutreffen. Denn die Dame in Schwarz und das Haus jagten mir tatsächlich ein wenig Angst ein. Ich fühlte mich durchaus etwas verloren und sehr unsicher. An dem großen Tisch saß auch dieser Fabrice mit ziemlich heruntergekommenen Kleidern. Ob er doch direkt von der Straße kam oder war er vielleicht ein Künstler? Ich konnte mir noch kein Bild davon machen, was das hier sollte. Ich fühlte mich wie in einem falschen Film. Oder zur falschen Zeit am falschen Ort. Wlad nickte der Dame in Schwarz zu und sagte: „Danke Juri, du darfst jetzt gehen. Willkommen Elisa. Bitte setz dich zu uns hin.“ 

 

In meinem Innersten hoffte ich inständig, ich würde das alles hier nur träumen. Doch leider war es die Realität. Vor mir stand ein langer Tisch, der reichlich gedeckt war. Mein Magen war sehr angespannt. Ich konnte nichts essen, obwohl mein Magen knurrte. Fragend sah mich Wlad an.
   „Möchtest du einen Schluck Wein?“
Ich machte ein nachdenkliches Gesicht. Da ich keinen Bissen hinunter brachte, schien mir die Idee, leicht alkoholisiert zu Bett zu gehen, gar nicht so abwegig. Ein Alkohol-Medikamenten-Mix müsste mich zum schlafen bringen. Also antwortete ich mit einem: „Ja gerne.“

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